09.12.22 – Mumbai. Landung um 19:00 Uhr in Mumbai. Wir möchten nach Colaba, ein eher touristischer Stadtteil mit vielen Bauten aus dem British Raj und angenehm, eine solche Reise ausklingen zu lassen.
Normalerweise stehen duzende von Pre-Paid Taxis bereit. Nicht aber heute Abend. Wir müssen nicht lange warten und schon braust ein non-AC Taxi herbei. Schnell unser Gepäck auf’s Dach geladen und ab geht’s. Die Flughafenstrasse ist fast leer. Aber dann beginnt der normale Wahnsinn im Abendverkehr auf den Strassen Mumbais. Teilweise gibt es fast kein Vorankommen. Stadtbusse, Roller, Motorräder, Autos und Velos quätschen sich von allen Seiten in die Strassen. Definitv nur etwas für Mumbai-Motorradprofis, welche geschickt zwischen den Autos hindurchtänzeln können. Am Strassenrand leben Menschen, machen Feuer, liegen auf ihrem Bett, Kinder spielen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit kommen wir im Bentley’s Hotel an der Oliver Street an. Das ist unsere Adresse wenn wir in Mumbai sind. Ein einfaches, güntstiges Hotel. Wir haben einen Bärenhunger und gehen in unser Stammrestaurant das „FoodIn“ („the restaurant that makes good food even better“ – gemäss ihrem Slogan am Eingang ;-)). Butter Naan, Egg Biryani, Jeera Rice und Aluu Mutter mit frischem Limon Soda plain. Ein Festessen.
10.12.22 – 06:30 Uhr. Aufstehen, zum Gateway of India spazieren und den Sonnenaufgang anschauen. Das frühe Aufstehen lohnt sich. Die Strassen sind morgens jeweils leer und man kann sich entspannt bewegen. Die ersten Chai-Verkäufer sind auch schon unterwegs und wir gönnen uns zwei Becherchen des würzigen Tees. „This is spicy tea – speciality of India“, meint ein vorbeigehender Inder zu uns. Diese Information ist uns nicht ganz neu, doch freuen wir uns über die Freundlichkeit und Offenheit. So erging es uns oft auf dieser Reise. Immer wurden wir mit Herzlichkeit, Neugier und Hilfsbereitschaft empfangen.
Der Tag ist noch nicht vorüber. Mehr gibt’s dann im nächsten Blog-Beitrag zu lesen.










