Mount Abu

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22.11.22 – Im Hotel Jaipur House übernachtete Dänu in den 70er Jahren schon einmal als Kind mit seinen Eltern. Wir scheinen die einzigen Gäste zu sein. Es gibt um diese Jahreszeit wenige Touristen in Mount Abu und wir haben bis jetzt nur eine Person getroffen, die westlich aussah. Hauptsächlich kommen indische Pärchen für ihr Honeymoon hierher. Auf dem Sunset Point schauen sie sich den Sonnenuntergang an oder fahren Pedalo auf dem Nakki Lake.
An den Marktständen werden neben Essen auch diverse Wollkappen und Ohrenwärmer angeboten. Hier wird es in der Nach relativ kühl. Man kann hier seine Füsse in ein Aquarium tauchen, um von Fischen die Hornhaut wegknabbern zulassen. Wer Lust hat, kann sich auch in indische Kostüme schmeissen und Fotos machen lassen. Wir drehen eine Runde durchs Städtchen und machen uns wieder auf den Weg ins Hotel. Es wird jeweils um 18:00 Uhr dunkel und kühler. Wir essen Biryani im Hotel vor unserem Zimmer und werden vorzüglich bedient.
23.11.22 – Am Morgen werden wir von Hanuman-Languren unterhalten. Die gesammte Sippe hat sich im Baum unter unserem Badezimmer versammelt. Die kleinen hüpfen und tollen herum, während sich die älteren gegenseitig lausen. Die Affen sind eher scheu und haben kein Interesse Menschen.
Wir machen uns auf einen Spaziergang um den Nakki Lake und zum Honeymoon Point. Dort treffen wir auf eine weitere Familie der langschwänzigen Affen.
Nach einer kurzen Pause im Hotel fahren wir mit dem Töff zu den Dilwara Tempeln (https://de.wikipedia.org/wiki/Dilwara-Tempel) ganz in der Nähe. Wir dürfen keine Fotos machen, da es eine heilige Pilgerstätte für die Jainas ist. Von aussen her betrachtet sieht der Tempel bzw. der Eingang etwas heruntergekommen aus. Doch als wir durch die Eingangstür treten, trauen wir unseren Augen nicht. Die in Marmor gehauenen filigranen Figuren und Muster sind atemberaubend. Es gibt davon nicht nur eine oder zwei Säulen, nein, es sind hunderte!