Nagoya mit Nanami

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Montag, 03. Juni
06:30 Uhr – Statt des Weckers hat uns der Erdbebenalarm geweckt. Wir wussten nur, so schnell wie möglich anziehen und raus! Ich habe noch schnell die Pässe und Geld eingepackt und dann verliessen wir vom 11. Stock aus das Gebäude über die Notfalltreppe. Unten angekommen, war kein Mensch zu sehen. Also gingen wir zurück in die Hotel Lobby und erkundigten uns nach dem Erdbeben. Dort waren alle total entspannt und lächelten uns an: uns betreffe das nicht, denn das Erdbeben sei in der Toyama-Bucht an der nördlichen Küste. So nahmen wir dann erleichtert den Lift in unser Zimmer und versuchten noch etwas zu schlafen. Unser Jet-Lag machte uns jedoch einen Strich durch die Rechnung und von richtig Einschlafen war keine Rede mehr.
11:00 Uhr – wir treffen unseren „City Guide“ Nanami an der Sakae Station und spazieren zum Nagoya Castle (ein Wiederaufbau des Originals welches im 2. Weltkrieg zerstört wurde). Es ist heiss und die Sonne scheint für uns. Bevor es in den Hommaru Palace geht, werden wir mit einem Video informiert, was alles nicht erlaubt ist. Dies auf die typische japanisch humorvolle Weise. Im Innenraum sind wir überwältigt von der Ruhe und Schlichtheit des Baus. Detailgetreu wurde der ganze Palast kürzlich wieder mit Cypressen-Holz aufgebaut. Das Nagoya Castle selbst ist seit nun 6 Jahren für Besucher geschlossen, da es nicht erdbebensicher gebaut ist.
Am Nachmittag geht es nach Ozu für die feinen Takoyaki und etwas Shopping, Kaffee und Zeit zum Reden und Geniessen.
Den Abend verbringen wir beim Fernsehturm von Nagoya, gönnen uns einen aussergewöhnlichen Znacht und runden diesen mit einem Bier im Pub ab.
Morgen geht’s nach Osaka und schon bald holen wir unsere beiden Motorräder ab – wir freuen uns auf das Abenteuer.