05.12.22 – Hier schon einmal zur Information: Einen Wasserfall gibt es auf diesen Fotos nicht zu sehen. Dieser ist nicht besonders beindruckend und auch nicht der eigentliche Grund für unseren Ausflug. Wir wollen unsere Freunde Ina und Kailash vom Restaurant „O Coqueiro“ zu einem Ausflug einladen.
So mieten wir einen Roller und einen Hero Töff für uns vier. Kailash und Ina schliessen ihr Restaurant tagsüber und wir fahren um 09:00 Uhr los Richtung Jamjir.
Erstmals geht es aus Diu hinaus über den Damm und danach durch das dreckigste Kaff in der Umgebung namens „Delwada“. Der Gestank haut uns fast vom Töff. Auch als wir eigentlich schon aus der Dorf raus sind, stinkt es immer noch ungeheuerlich. Wir stellen fest, dass der Gestank nicht (nur) vom Dorf, sondern von einem Lastwagen vor uns stammt. Endlich können wir überholen und wieder durchatmen.
Die Fahrt führt uns durch eine flache Gegend mit viel Landwirtschaft. Wir sehen Zwiebel-, Weizen- und Mangobaumfelder. Gepflügt wird noch mit vorgespannten Ochsen. Wr nähern uns dem Gir Nationalpark, wo es Löwen und andere Wildtiere gibt. Einen Besuch wert für das nächste Mal Indien.
Am Strassenrand rühren 2 Personen in grossen Schalen über dem Feuer eine weisse Flüssigkeit. Wir halten an und lassen uns erklären, was hier produziert wird. Es sei Büffelmilch welche hier langsam eingekocht wird. Danach entsteht eine caramelartige braune Masse. Wir dürfen probieren und es schmeckt unglaublich gut. Es erinnert mich an den „Bienstchueche“, eine Art Gratin, welchen meine Grossmutter Anna jeweils aus Kuhmilch gebacken hat.
Wir kommen im Jamjir Retreat an und spazieren zum Fluss. Dort nehmen wir eine kurze Erfrischung. Danach wird uns ein super Zmittag serviert. Zum Dessert gibt es einen Mürbeteig-Schokoladenkuchen. Der ist der Hammer! Noch nie hab ich einen so feinen Mürbeteig gegessen.
Nach einem Schläfchen geht es wieder ab Richtung Diu. Wir kommen bei Sonnenuntergang an.
Es war ein wunderbarer Tag.



















