In den Tag hinein leben in Diu

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03.12.22 – Die Tage fliessen so dahin in Diu. Wir gehen jeden Tag schwimmen im Meer, spazieren durch die Altstadt, Glacé, Sandwich oder Kaffee bei Ram Vijay und beobachten, wie das Leben hier so vonstatten geht. Immer wieder treffen wir neugierige, liebe Menschen und beginnen ein kurzes Gespräch.
Es gibt viele schöne, alte Gebäude aus der Zeit der Portugiesen. Einige sind am Zerfallen, andere werden restauriert (hoffentlich unter Berücksichtigung des Baustils). Momentan wird das Hotel „Pensão Beira Mar“ restauriert. Vielleicht ist es fertig, wenn wir das nächste Mal in Diu sind.
Der kaputte Computer von Kailash bringt uns zu den Handwerkern der Stadt und ermöglicht uns einen Einblick in den Alltag der Menschen. Bei der Garage „Amigo“ wird das Gehäuse mit Druckluft gereinigt. Wir tauschen uns auf Portugiesisch aus – immer wieder verblüffend! Vitor lässt uns in seine Garage schauen. Alles ist an seinem Platz und ein fetziger, schön polierter Peugeot steht auch dort.
Ob das Netzteil der Übeltäter ist, lässt sich nur mit einem Multimeter herausfinden. Diesen gibt’s im „Electrical City“, eine kleine Nische worin der Mechaniker sitzt und Ventilatoren, Boiler und Herdplatten wieder zum Laufen bringt. Dieser Besuch allein war schon wieder ein kleines Abenteur und hat viel Spass gemacht. Der Computer funktioniert übrigens immer noch nicht. Wenigstens konnten die Daten gerettet werden.
Wir lassen den Abend auf dem Dach unseres Guest House mit einem Vodka Tonic („Gin not available“) ausklingen. Als diverse Vogelarten sich für die Nacht organisiert haben und die Sonne untergegangen ist, fliegt der erste Flughund über die Dächer Dius.