Wie jeden Tag sind wir um ca. 8 Uhr aufgewacht. Dass wir noch im England-Modus sind, hatten wir ganz vergessen und in Ypern ist 8 Uhr nun halt 9 Uhr 😉 . Dänu macht uns einen feinen Kaffee und wir räumen gemütlich zusammen. Heute fahren wir ca. 300 Km durch Flandern bis Wallonien. Unser Ziel ist Nonceveux in den belgischen Ardennen und der Campingplatz Arkeo.
Zum Frühstückt gibt es ein feines Käse-Schinken Sandwich und einen frischen Pfannkuchen (wie bei Petzi – siehe Bild).
Dass wir die Sprachgrenze von Flämisch zu Französisch gewechselt haben, bemerken wir an den Schildern „te koop“ heisst auf einmal „à vendre“ und anstatt nur belgischer Supermärkte sehen wir auch Intermarché und dergleichen.
Wir fahren entlang schnurgeraden Strassen, durch Platanenaleen, durch die grosse Stadt Namur und sehen viele schöne Stein- und Backsteinhäuser. Unterwegs halten wir in zwei Cafes und haben einen kleinen Schwatz mit den Einheimischen. „Après l’effort, le réconfort“ – diesen Ausdruck haben wir heute von einem Mann in Namur gelernt. Es heisst soviel wie: erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Wir haben’s dabei leicht, denn für uns ist das Töfffahren, sowie auch das Ankommen ein Vergnügen. Als wir das Zelt aufgestellt haben, geht es für ein Bierchen in die wunderschöne Bar des Campingplatzes. Danach kocht Dänu uns eines Linsencurry mit Basmatireis zum Znacht.
Es ist eine sternenklare Nacht und wir schauen den Sateliten zu, wie sie hoch oben an uns vorüber düsen.
Gute Nacht!














