Montag, 17. Juni 2024
Heute verlassen wir Kawazu und fahren mit dem Zug nach Hamamatsu. Die Route findet ihr über diesen Link. Wir haben uns entschieden, die Bummler-Verbindung mit den Lokalzügen und nicht den Shinkansen zu nehmen. Shinkansenfahren ist gut, wenn man schnell und auf imponierende Weise von A nach B kommen will. Jedoch sieht man dadurch auch wenig von Land und Leuten. Mit dem Bummlerzug ist das anders: ältere Damen, Mütter mit Kindern, Schulkinder und Studierende steigen ein und aus und wir haben unsere Freude daran, die Leute zu beobachten. Auch können wir dem Lokführer beim Fahren gut über die Schultern schauen – anders als in Schweizer Zügen. Wir sind auf der Tōkaidō-Hauptlinie, eine der ältesten und wichtigsten Verkehrslinien Japans, unterwegs. Vom Zug aus können wir auch den Fuji-San sehen – er ist immer noch schneebedeckt.
Warum Hamamatsu? Das haben wir uns auch gefragt. Warum das schöne Meer verlassen und wieder in eine Stadt? Bisher gefielen uns Osaka und Kyoto nicht sehr gut – zu anonym, unpersönlich, touristisch. Tja, erstens wollen wir in die Yamaha Communication Plaza (u.A. ein Motorradmuseum) und wir müssen langsam aber sicher auch wieder in Richtung Nagoya, da wir am Freitag nach Hong Kong abfliegen werden.
Wir beziehen unser Hotel direkt am Bahnhof – jeweils sehr praktisch wegen dem Gepäck. Danach geht es in die Stadt, etwas essen. Wir sind überrascht – Hamamatsu hat durchaus Flair und wir finden es gemütlich. Viele Leute, viele junge Leute, sind zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs. Es gibt gemütliche Beizli und im Zentrum hat es wenig Verkehr. Uns gefällt es hier.




















