Fast pünktlich fliegen wir heute mir einem Airbus 350 der Cathay Pacific in Zürich ab. Wir sitzen in der Economy Klasse sehr komfortabel und die Flight Attendants sind freundlich. Unsere Route führt uns über Rumänien, die Türkei, Usbekistan (Taschkent) und China nach Hong Kong. Das Filmangebot ist riesig, doch wir haben Nachholbedarf beim Lesen und vertiefen uns in unsere Bücher.
Leider gibt es in Hong Kong heute starken Wind und unser Flug nach Nagoya ist 2h verspätet. Die Einreise in Japan verläuft jedoch unspektakulär und einfach. Die übliche Bürokratie und Formularausfüllerei. Jedoch werden wir schon beim Zoll auf unsere Motorradhelme im Gepäck angesprochen: „Motorcycle?“ – und die dazu passende Geste des Gas-Gebens. 😉 Wir sind angekommen im Land der aufgehenden Sonne (sie zwar war gerade am untergehen) und der Motorräder! Wir sind mittlerweile schon gute 17 Stunden unterwegs und haben kaum geschlafen.
Als ich bei der Gepäckausgabe warte, kommen zwei Frauen mit einem kleinen süssen Beagle-Hund zu mir. Der Beagle trägt ein grünes Mäntelchen mit der Aufschrift „Quarantine Control“ und schnüffelt an unserem Gepäck nach illegal eingeführten Pflanzen und Lebensmitteln. Er findet nichts und hüpft davon zum nächsten Verdächtigen.
In der Ankunftshalle wartet Kawaii-San, ein Taxi-Fahrer, auf uns. Er hält ein Blatt Papier mit dem Namen „Irena Wisendanger“ hoch. Dieser Transferservice war im beim Hotel inbegriffen. Die Sprachbarriere überbrückt er mit einem Übersetzungsapp, was einige Lacher verursacht.
Nun sind wir angekommen im Hotel Koko. Zum Znacht gab es Yakitori-Spiessli, Edamame, Reisbällchen und Bier in einer lustigen und lebhaften Beiz. Den restlichen kleinen Hunger stillten wir mit zwei Onigiri und Bier im Hotel.
Morgen, Sonntag, besuchen wir meine Freundin Nanami in einem Vorort von Nagoya!
Oiasumi-nasai (guet Nacht) ihr Lieben,
Irene und Dänu

















